Eine künstliche Taube ist in Nahaufnahme von der Seite zu sehen. Sie hat graues Gefieder, einen dunkleren Hals mit grünlichem Schimmer und ein auffällig rotes Auge. Der Schnabel ist hell mit einem weißen Ansatz. Die Taube ist aufrechtsitzend und nach links blickend zu sehen. Im unscharfen Hintergrund sind diagonale helle Linien auf blauem Grund sowie große rote Buchstaben zu erkennen, die auf ein Werbeschild oder eine Beschriftung hinweisen.

Berlin-Premiere: Los Tres Puntos

mit Ellinor Aurora Aasgaard & Zayne Armstrong

23. Feb. 26, 19.00–21.00 Uhr

Film-Still von Los Tres Puntos, 2025.
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Los Tres Puntos feiert seine Berlin-Premiere mit einer Vorführung in Anwesenheit der Darsteller*innen und Filmemacher*innen Ellinor Aurora Aasgaard & Zayne Armstrong. Im anschließenden Gespräch wird es um die satirische Darstellung queerer Realitäten in Berlin gehen, die von Prekarität, Performance und alltäglichen Verhandlungen sozialer Hierarchien geprägt sind, sowie um den Entstehungsprozess des Films und Momente aus den Dreharbeiten.

Auf englischer Lautsprache.

Los Tres Puntos
SD Video, 45 Min., Englisch, Deutsch, Spanisch, 2025

Der Film hat englische Untertitel, wenn Deutsch und Spanisch gesprochen wird.

Marlie, die an der Rezeption eines Berliner Hostels arbeitet, moderiert einen aufstrebenden Astrologie-Podcast namens Astrosapiate. Nachdem sie von einem bedrohlichen T-Rex geträumt hat, ist sie überzeugt, dass ein Steinbock bald ihr Leben und die Zahl ihrer Zuhörer*innen verändern wird. Als ein labiler Anrufer namens Celeb anruft, nutzt sie das Drama zur Unterhaltung, nur um dann zu erkennen, dass sie ihren Traum möglicherweise völlig falsch gedeutet hat. Ein ehemaliger Gast, den sie einst falsch beraten hat, kehrt zurück, um sie zu verklagen, und stellt eine neue Form der Neurodiversität vor: die Fähigkeit, die „drei Punkte” einer SMS zu hören, während sie getippt werden. Das satirische Melodram untersucht, wie finanzielle Unsicherheit Menschen in ethische Grauzonen drängt, insbesondere wenn sie mit Kräften konfrontiert sind, die buchstäblich zwischen den Zeilen lesen können.

Ellinor Aurora Aasgaard & Zayne Armstrong gemeinsame Praxis basiert auf der Produktion eines seriellen „Seifenoper“-Videoprojekts namens „Days“, an dem zahlreiche andere Künstler*innen beteiligt sind und das sich satirisch dem Neoliberalismus widmet. Die romantischen Tropen des Seifenopern-Genres werden in doku-dramatische Geschichten über emotionale, unbezahlte und abstrakte Arbeit adaptiert.

Das Bild zeigt eine Nahaufnahme einer jungen Frau. Sie trägt kurze, dunkelbraune Haare mit einem seitlich fallenden Pony. Ihr linkes Ohr ist mit einem Headset bedeckt; ein kleines Mikrofon verläuft von ihrem Ohr nach vorne zu ihrem Mund. Sie blickt aufmerksam und leicht angespannt nach links aus dem Bild heraus, als würde sie auf etwas oder jemanden reagieren. Ihr Gesicht ist seitlich zur Kamera gedreht, sodass ihre Gesichtszüge klar erkennbar sind. Sie hat runde braune Augen, eine gerade Nase und schmale leicht geöffnete Lippen. Sie trägt eine dunkelrote Bluse. Im Hintergrund hängt ein dunkles Poster mit weißer Schrift und einer stilisierten Zeichnung von Gebäuden. Rechts im Bild ist ein großes grünes Blatt einer Zimmerpflanze zu sehen. Die Umgebung wirkt wie ein Büro oder ein Arbeitsplatz, möglicherweise ein Empfang.
Film-Still von Los Tres Puntos, 2025.
Das Bild zeigt den Empfangsbereich eines Hostels oder Hotels. Im Mittelpunkt steht ein breiter, heller Holztresen mit einer gemusterten Front. Hinter dem Tresen sitzt eine junge Frau mit kurzen dunkelbraunen Haaren. Sie trägt ein Headset mit Mikrofon und eine dunkelrote Bluse. Um ihren Hals hängt ein Schlüsselband. Sie lächelt freundlich und blickt auf den Bildschirm des vor ihr stehenden Computers. Vor dem Tresen steht ein junger Mann mit dem Rücken zur Kamera. Er trägt eine olivgrüne Jacke und einen großen schwarzen Rucksack über beide Schultern. Sein Körper ist leicht zur Rezeptionistin gedreht. Links im Bild steht eine weitere junge Frau hinter oder seitlich neben dem Tresen. Sie hat lange dunkle Haare und schaut mit gesenktem Blick nach unten. An der grauen Wand hinter der Rezeption hängt ein großes, dunkles Schild mit weißer Schrift. Darauf steht deutlich „MAXIMAL HOSTEL“. Darunter ist in kleineren Buchstaben der englische Satz „MAXIMIZE YOUR …“ zu lesen; der Rest des Textes ist teilweise verdeckt. Rechts im Hintergrund befindet sich eine große Zimmerpflanze mit breiten grünen Blättern.
Film-Still von Los Tres Puntos, 2025.
Das Bild zeigt einen junge Mann mit kurzen, hellbraunen bis dunkelblonden Haaren. Die Haare sind glatt geschnitten und liegen dicht am Kopf an, mit einem geraden Pony über der Stirn. Das Gesicht ist schmal, mit gut ausgeprägten Wangenknochen, die Lippen geschlossen, der Blick wirkt aufmerksam und leicht angespannt. Der Mann schaut nach links aus dem Bild heraus. Er trägt einen hellbeigen Trenchcoat mit breitem Kragen, darunter ein hellblaues Hemd mit geschlossenem Kragen. Zwischen Kamera und Person befindet sich eine Glasscheibe. Auf dem Glas sind feine Kratzer, kleine Risse oder Lichtreflexe sichtbar, die sich quer über das Gesicht ziehen. Rechts im Bild ist ein senkrechter dunkler Tür- oder Fensterrahmen zu erkennen. Dahinter liegt ein Raum mit warmem, gelblich-orangem Licht. Am rechten Bildrand ist unscharf ein Finger oder ein Teil einer Hand zu sehen, sehr nah an der Kamera.
Film-Still von Los Tres Puntos, 2025.
Eine künstliche Taube ist in Nahaufnahme von der Seite zu sehen. Sie hat graues Gefieder, einen dunkleren Hals mit grünlichem Schimmer und ein auffällig rotes Auge. Der Schnabel ist hell mit einem weißen Ansatz. Die Taube ist aufrechtsitzend und nach links blickend zu sehen. Im unscharfen Hintergrund sind diagonale helle Linien auf blauem Grund sowie große rote Buchstaben zu erkennen, die auf ein Werbeschild oder eine Beschriftung hinweisen.
Film-Still von Los Tres Puntos, 2025.
Film-Still von Los Tres Puntos, 2025.
Film-Still von Los Tres Puntos, 2025.
Film-Still von Los Tres Puntos, 2025.
Film-Still von Los Tres Puntos, 2025.
Film-Still von Los Tres Puntos, 2025.