Clouddomination
Arvin Arta
30. Juli–13. Sep. 26
29. Juli, 18 Uhr
Clouddomination, Arvin Artas erste Einzelausstellung, greift Motive der Fankultur und Videospiele aus den frühen 2000er Jahren auf, um Verbindungen zwischen der Militarisierung nach 9/11 und der heutigen politischen Lage in Deutschland herzustellen. Mit einer Mischung aus karnevalesker Ironie und Horrorelemente konzentriert sich Clouddomination vor allem auf den Zusammenhang zwischen Islamophobie in den Medien sowie der systemischen Gewalt der US-europäischen Kriegsmaschine. Arta holt die niedliche, flauschige Metapher der digitalen „Cloud“ aus der Tech-Branche auf den harten Boden zurück und fragt, wie die materielle Infrastruktur des Internets Herrschaft ausübt.
Begleitprogramm
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Eröffnung Clouddomination
Arvin Arta
29. Juli 26, 18.00–22.00 Uhr
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Ausstellungsführung (EN)
Arvin Arta und Frances Breden
6. Aug. 26, 18.00–19.00 Uhr
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Ausstellungsführung (DE)
Arvin Arta und Frances Breden
13. Aug. 26, 18.00–19.00 Uhr
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Kurzfilmvorführung
Ruba Al-Sweel, Arvin Arta, Dana Dawud, Noura Tafeche und Zein Majali
27. Aug. 26, 20.00–21.30 Uhr
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Finissage & Performance
yoniyachtclub
13. Sep. 26, 18.00–22.00 Uhr
Über die Künstler*in
Arvin Arta ist ein*e in Berlin ansässig*e Künstler*in, die* Experimente entwickelt, welche die Ontologie von Technologie, race und Überwachung einfangen. Artas Kunstwerke nehmen vor allem die Form von Videos, Webseiten und interaktiven Installationen an. Arta hat Stipendien von der Fulbright-Stiftung, ISA, dem Deutschlandstipendium und SFPC erhalten. Arta arbeitete als Forschungsassistentin bei Antenna (Hafıza Merkezi) in Berlin und war Gastdozent*in an der Berliner Universität der Künste. Artas Werke wurden unter anderem auf der Ars Electronica, am KW-Institut für Zeitgenössische Kunst, der Kyiv Biennale, in der Kunsthalle Baden-Baden, im New Museum und auf der Documenta 15 gezeigt.
Team und Unterstützung
Kuration: Frances Breden
Ausstellungsgestaltung: Carolina Redondo
Assistenz: Tara Čikara
Grafikdesign: Dani Hasrouni
Aufsicht: Hassan Elmalik, Daniela Schoepe & Team
Unterstützung: Stéphane Bauer, Carlotta Gonindard Liebe und Sofía Pfister
Die Galerie im Turm ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg. Dieses Projekt wird durch den Fonds für Kommunale Galerien sowie den Fonds für Ausstellungshonorare für Bildende Künstler*innen gefördert.
Barriereabbau
Es gibt Informationen zur Ausstellung im Raum auf Deutsch, Englisch, einfacher Sprache, Deutscher Gebärdensprache, und deutscher Blindneschrift.
Die beiden Videowerke und das Videospiel sind mit englischen und deutschen Untertiteln versehen.
Weitere Infos zum Barriereabbau der Galerie sind auf unserer Über Uns Seite zu finden.