THE SONANCY OF FALLING AND STANDING REPEATEDLY
MELISSA STECKBAUER
23. März–13. Mai 18
Eröffnung am 22.03. ab 19 Uhr
The Sonancy of Falling and Standing Repeatedly verwandelt die Galerie im Turm in einen sensorischen Erfahrungsraum, einen mystischen Spielplatz, einen spirituellen Zeremonienraum und in eine geheimnisvolle Hexenhütte; einen Ort, an dem Konzepte von Sinnlichkeit ausgelotet werden.
Was kennzeichnet den Menschen als soziales Wesen? Wie entsteht Gemeinschaft? Was brauchen wir, um uns in unserer Umgebung sicher und geborgen zu fühlen? Diesen Fragen widmet sich Melissa Steckbauer in einer installativen Arbeit aus weichen Federn und Schaum, mit wärmenden Decken und duftenden Kräutern. Auditiv, olfaktorisch und taktil können die Werke erforscht werden. Die Erkundung von Sensibilität und Sanftheit steht dabei im Fokus des künstlerischen Interesses. In Zeiten, in denen Ministerien für Einsamkeit sozialer Entfremdung entgegenwirken sollen, schafft Melissa Steckbauer Momente von Intimität und Nähe. Dabei werden die Grenzen zwischen dem Selbst und den Anderen immer wieder aufgespürt.
Begleitet wird die Arbeit durch Textbeiträge von Patrick Califia, Ewa Majewska, Onyx B. Carmine, J&K / Janne Schäfer und Kristine Agergaard, Nicola Swietkowiak und Alok Vaid-Menon.
ESSAYS
Ewa Majewska Surface at the gates
Sylvia Sadzinski The Sonancy of Falling and Standing Repeatedly / Über die Ausstellung
VERANSTALTUNGEN
Sa 24.03. 16 Uhr | So 25.03. 15 Uhr | Sa 28.04. 16 Uhr | So 06.05. 14 Uhr
Sensorium – Eine partizipative Performance
Do 05.04. 18 Uhr
Read To Me – Ein (Vor-)Lesekreis
Do 19.04. 19 Uhr
Shame In The Round – Eine Diskussionsrunde über Scham mit Dr. des. Katrin Köppert (UdK Berlin)
PRESSE
Beate Scheder: „Sehen und Fühlen. Melissa Steckbauers Sensorium“, taz 29.03.18
Lorena Juan: „We Could Be Having So Much Fun“, COVEN Berlin 04.05.18